augehp.jpg (5559 Byte)Die Zukunft im Visier
Ihre CDU-Weeze

Die Kommunale Kraft in Nordthein-Westfalen

05. Dezember 2011 - Tag des Ehrenamtes

Bürgermeister Ulrich Francken begrüßte in der Alten Schmiede ein volles Haus.

"Wir begehen in diesem Jahr das „Europäische Jahr der Freiwilligkeit“. In Deutschland haben wir das Jahr des Ehrenamtes und am heutigen 5. Dezember 2011, den Tag des Ehrenamtes. Es gibt keinen passenderen Zeitpunkt, um ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen  und Bürgern unserer Gemeinde Dank und Anerkennung auszusprechen, als den heutigen TagDaher begrüße ich am heutigen Abend ganz herzlich in der Alten Schmiede die Damen und Herren, die sich schon seit Jahren ehrenamtlich einsetzen stellvertretend für alle anderen, die Gleiches tun. Ich bedanke mich für ihre Arbeit, die sie geleistet haben oder immer noch leisten. In Deutschland engagieren sich rd. 23 Millionen Menschen ehrenamtlich. In Nordrhein-Westfalen sind es mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Auch in unserer Gemeinde würde das öffentliche, kulturelle und soziale Leben ohne Ehrenamtliche kaum existieren." so Ulrich Francken in seiner Rede

"Ohne das Ehrenamt ist der Sport mit seinen vielfältigen Angeboten für die Jugend  im Freizeit-, Gesundheits- und Leistungssport nicht denkbar. In keinem anderen Bereich engagieren sich so viele Menschen ehrenamtlich, wie  im Sport. Nach Angaben des Deutschen Sportbundes sind es 2,7 Millionen Menschen, die jährlich über 500 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit für rund 27 Millionen Mitglieder in deutschen Sportvereinen leisten.  Zu den Sportorganisationen  mit einer Jugendabteilung in Weeze zählt auch der Verein SV Rot Weiß Germania Wemb 1964 eV.  Um das vielfältige Angebot eines Sportvereins aufrecht erhalten zu können bedarf es einer großen Anzahl ehrenamtlicher Kräfte und auch einer attraktiven Sportanlage. Es bedarf engagierter Menschen, die entweder kleine oder große Aufgaben im Verein tagaus und tagein wahrnehmen. Zu diesen engagierten Mitbürgern in Wemb gesellte sich im Jahre 2002,  kurz nachdem er in Wemb seinen Wohnsitz nahm, der Mann, der heute geehrt wird. Schon nach ein paar Monaten hat er seine aktive Arbeit im Verein aufgenommen. Von April 2003 bis April 2008 war er stellvertretender Geschäftsführer. Seit April 2008 bekleidet er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es wesentlich mit zu verdanken, dass der Verein mit der sanierten und erweiterten Sportanlage neuen Schwung erhielt und vor allem junge Menschen begeisterte und in den Sportverein  holte. Das Ergebnis, die Platzhauserweiterung, der Basketballkorb, das Beachvolleyballfeld, die Sanierung des Ascheplatzes und der neue Rasenplatz sind der Erfolg vieler Hände Arbeit, der Sponsoren und der Unterstützung der Gemeinde. Die positiven Folgen  waren  auch eine vergrößerte Jugendabteilung, eine erfolgreiche Frauenmannschaft und eine Seniorenabteilung, die mittlerweile auch eine Spielgemeinschaft mit Weeze pflegt.  Alle zusammengeführt und mit seinem Spirit und seinem Engagement überzeugt hat eine Person. Es ist der heutige Einzelpreisträger Claus Denkler. Er hat Sponsorengelder gesammelt, Materialien organisiert, Helfer gefunden und auch bei der Gemeinde mit Nachdruck das Projekt vertreten. Und er hat wesentlich im Verein dafür geworben und überzeugt, die Sportanlage in die Betreuung des Vereins zu übernehmen."

Bürgerpreis 2011

Preisträger Claus Denkler

Bürgerpreis 2011

Preisträger Ausbilder/Betreuer im Tambourcorps und Musikverein Weeze

"Musik ist heute allgegenwärtig – und wo sie fehlt, holt man sie sich im iPod von allerhöchster erlesener oder auch minderer Qualität, ohne dass wir uns selbst anstrengen müssen. Braucht es da tatsächlich noch Nachwuchsausbildung in den Vereinen oder an den Musikschulen? Ja – gerade deshalb, gilt es, vor allem der Jugend Gefühl  und Kriterien für Qualität zu vermitteln, ihr zu zeigen, dass Musik in den Vereinen mehr ist, als eine beliebige Klang- bzw. Schall- und Rauchwolke, sondern ein wichtiges Element unserer Kultur. Wer ein Instrument zu lernen beginnt, sagt sich von der sofortigen Verfügbarkeit von Musik los. Er muss lernen, dass musizieren mit Anstrengung, Ausdauer, Konzentration und Hingabe zu tun hat.  Schon der griechische Philosoph Sokrates schrieb: “So ist also die Erziehung durch Musik darum die vorzüglichste, weil Rhythmus und Harmonik am tiefsten in das Innere der Seele dringen, ihr Anmut und Anstand verleihen.“ Was wäre das kulturelle Leben in der Gemeinde ohne unsere musiktreibenden Vereine? Musizieren hilft dabei, Sinn und Verständnis für Gemeinsamkeiten zu entwickeln. In diesen Vereinen lernt man im Rahmen der Ausbildung auf den anderen zu hören und sich in einem Ganzen zuzuordnen: die eigene Lautstärke mit den anderen zu harmonisieren, dieselben Pausen und denselben Takt zu halten, Taktgefühl im buchstäblichen und im übertragenen Sinn zu wahren und vieles mehr. Mein Dank gilt daher heute den Ausbildern und Betreuern  im Tambourcorps Weeze 1911 ( Michael Peters, Miriam Baumann, Leonie Rauers, Stefan Artz, Tim Janssen und Christina Peters)  und im Musikverein 1871 Weeze (Gabi Artz und Theo Pohl). Die heute zu Ehrenden  sowie deren Vorgänger haben Verantwortung übernommen, um die Ihnen anvertrauten jungen Menschen das Musizieren nahe zu bringen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Die Ausbilder stehen Woche für Woche den Kindern und Jugendlichen bei den Proben zur Verfügung,  in dem sie den Unterricht begleiten, den Elternkontakt pflegen und die Kinder auf die Prüfung mit vorbereiten. Alle Ausbilder und Betreuer sorgen dafür, dass die Kinder und Jugendlichen Spaß und Freude am Musizieren haben, sich musikalisch fortbilden und erhalten bleiben. Mein besonderer Dank und Anerkennung gilt daher den Ausbildern und Betreuern im Musikverein und im Tambourcorps, die hier ohne Entgelt engagiert mithelfen Kindern und Jugendlichen das Musizieren zu ermöglichen. Hierbei opfern sie einen großen Teil ihrer Freizeit ihrem Verein und helfen, den Nachwuchs zu sichern."

"Jedes sechste Kind in Deutschland macht sich ohne Frühstück auf den Schulweg. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im vergangenen Jahr. Die wesentlichen Gründe lagen darin, dass in vielen Familien morgens die Zeit fehlt und manche Kinder noch nichts essen möchten. Mit leerem Magen fällt der aktive Start in den Tag aber schwer. Das Frühstück, als erste Mahlzeit des Tages, hat großen Einfluss auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit, die gute Laune und den Schulerfolg  der Kinder. Wenn Kinder ohne Frühstück zur Schule gehen, fehlt es ihnen häufig an Energie. Sie reagieren gereizt, sind nervös und unkonzentriert. Sie haben Stress mit Mitschülern und Lehrern. Wir sind daher sehr dankbar, dass sich vor 10 Jahren, ab dem Schuljahr 2001/02,  eine Gruppe von  Ehrenamtlichen  an der Hauptschule zusammen tat, um Schulkindern ein „gesundes Frühstück“ zu offerieren. Jeden Mittwoch zur ersten Pause wird von rd. 15  fleißigen Frauen, meist Mütter, und einem Mann, in zwei Teams drei Mal im Monat ein gesundes Frühstück für  rd. 200 Schüler und Schülerinnen der Hanns-Dieter-Hüsch-Verbundschule in Weeze zubereitet. Die Schüler greifen gerne zu, wenn es um den Verzehr von leckeren belegten Vollkornbrötchen mit Tomate und Gurke, Käsespieße, Obstquark oder  Obstsalat und  andere schmackhafte gesunde Speisen geht. Dank und  Anerkennung gilt den Helferinnen und Helfern, die hier freiwillig und engagiert mitarbeiten, die Lebensmittel einkaufen und Speisen zubereiten. Sie opfern einen großen Teil ihrer Freizeit, um für Schülerinnen und Schüler da zu sein, so auch bei Schulfesten, Sponsorenlauf oder Einschulungsfeiern.  Ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen unter der jetzigen Leitung von Doris Heller und Anne Maywald, der Unterstützung einer hiesigen Metzgerei, einer Gärtnerei und eines Lebensmittelgroßhandels wäre die Realisierung des „Gesunden Frühstücks“ gar nicht möglich."

Bürgerpreis 2011

Preisträger „Gesundes Frühstück“